Carcassonne - inoffizielle Erweiterung der Galgen

 


Quelle: THE GALLOWS - A Carcassonne Central mini-expansion by Jonathan Warren

 

Juni, 2013Posted by Lemmy77

Ernsthafte Verbrechen wie der Diebstahl eines Brotlaibs wurden von der Stadtobrigkeit von Carcassonne schnell geahndet. Etliche Delinquenten wurden für solch abstoßende Taten am Galgen gehängt, auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder in der Guillotine den Kopf abgeschlagen. Viele protestierten, dass ihre Bestrafung ihrer Tat nicht angemessen sei... aber die Strafverfolgung behauptete nie, auch nicht zu dieser Zeit, gerecht zu sein.

.


Extra Spielmaterial:
3 Extrakarten  

Zusätzliche Regeln - Vorbereitung:
Man verwende 2 Galgenkarten für das Spiel mit bis zu 3 großen Erweiterungen und 3 Galgenkarten für das Spiel mit 4 und mehr großen Erweiterungen. (Hierzu zählen Wirtshäuser und Kathedralen, Händler und Baumeister, Prinzessin und Drache, Turm, Abtei und Bürgermeister, Katapult)
Die Galgenkarten werden zu Spielbeginn mit den übrigen Karten gemischt.
Legen der Galgenkarte:
Wird die Galgenkarte gezogen, muss sie an eine existierende Stadt angelegt werden. Der Spieler kann sich entscheiden, regelkonform einen Gefolgsmann einzusetzen (falls gewünscht) oder einen in der Stadt befindlichen Gefolgsmann (hierzu zählt jede mehrheitsmitbestimmende Spielfigur!) hängen zu lassen (falls gewünscht). Kann die Karte nicht regelkonform angelegt werden, so wird sie aus dem Spiel genommen, der am Zug befindliche Spieler zieht eine Ersatzkarte aus dem Vorrat.
Einsetzen eines Gefolgsmanns:
Dies geschieht nach den bekannten Regeln und außerhalb der Hinrichtungsstätte auf dem Stadtteilsegment der Karte. Die Galgenfunktion dieser Karte ist nun für das restliche Spiel ohne Bedeutung.
Über die Stadt Carcassonne oder mittels eines magischen Portals kann ein Gefolgsmann auf das Stadtteilsegment der Karte geraten.
Die Hinrichtung am Galgen:
Wählt der Spieler diese Alternative, so kann er frei entscheiden, welcher Gefolgsmann gehängt wird. Er wird hierzu in liegender Position auf die Richtstätte verbracht und trägt im folgenden Spielverlauf nicht mehr zur Bestimmung der Mehrheitsverhältnisse bei. Wird die Stadt vollendet so wechselt der Gehängte vor der Stadtwertung in den Vorrat des betreffenden Spielers zurück.
Eine Galgenkarte wirkt nur einmal, direkt nach dem Legen. Als potentiell 'hängbare' Gefolgsleute zählen nur Spielfiguren, die die Mehrheitsverhältnisse der Stadt beeinflussen. Besetzt z.B. ein Mönch ein Kloster innerhalb der Stadt, so darf er aus diesem Grund nicht hingerichtet werden.
Ein im Block/Verließ Befindlicher darf nicht gehängt werden, da er schon bestraft wurde.
Ein Turnierchampion kann nicht gehängt werden, der Kampfplatz zählt als autonomes Terrain.
Der Gehängte ist tot und somit ohne jede Bedeutung hinsichtlich Turm, Drache oder Prinzessin, er kann auch nicht durch eine Ritterkarte beeinflusst werden
Wertung:
Ist die Stadt vollendet und sind die noch möglichen Spielfigurenzüge ausgeführt (z.B. eine Hinrichtung, falls die Galgenkarte die zuletzt gelegte ist), so wird ein vorhandener Gehängter vor der Stadtwertung vom Strick geschnitten und dem betreffenden Spieler in dessen Vorrat zurückgegeben (auch ein Wagen; da noch keine Wertung erfolgt ist, kann er auch nicht verschoben werden)
Dies geschieht auch, falls die Stadt bei  Spielende unvollendet bleibt.

Eine Galgenkarte zählt bei der Stadtwertung wie eine normale Stadtteilkarte.

In Kürze erscheint hier ein ausführliches Erklärvideo.

HTML Comment Box is loading comments...